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Deutsche Bischofskonferenz
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Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) ist der Zusammenschluss der katholischen Bischöfe aller Diözesen in Deutschland. Neben den Diözesanbischöfen gehören der Bischofskonferenz die Koadjutoren, die Diözesanadministratoren und die Weihbischöfe an. Im Mai 2019 waren dies 67 Mitglieder aus den 27 deutschen Diözesen.cite-ref-1[1] Die Organisation ist mit ihrem Sekretariat in Bonn ansĂ€ssig. Zur Vertretung der Kirche nach außen gegenĂŒber Staat und Gesellschaft existiert als weitere Dienststelle der Bischofskonferenz das Katholische BĂŒro in Berlin. Am 3. MĂ€rz 2020 wĂ€hlten die deutschen Bischöfe bei ihrer FrĂŒhjahrsvollversammlung in Mainz den Bischof von Limburg, Georg BĂ€tzing, als Nachfolger von Kardinal Reinhard Marx fĂŒr sechs Jahre zu ihrem Vorsitzenden.

Die erste deutsche Bischofskonferenz fand vom 23. Oktober bis 16. November 1848 in WĂŒrzburg statt.cite-ref-2[2] 1867 versammelten sich die deutschen Bischöfe erstmals „am Grabe des heiligen Bonifatius“ in Fulda; danach wurde daraus eine feste Institution.

Contents

‱ Geschichte
‱ Literatur
‱ Siehe auch
‱ Weblinks

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Zusammensetzung und Aufgaben

Die Deutsche Bischofskonferenz ist laut Statut der „Zusammenschluss der Bischöfe der (katholischen) Teilkirchen (Diözesen) in Deutschland zum Studium und zur Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben, zu gegenseitiger Beratung, zur notwendigen Koordinierung der kirchlichen Arbeit und zum gemeinsamen Erlass von Entscheidungen sowie zur Pflege der Verbindung zu anderen Bischofskonferenzen.“cite-ref-dbk-geschichte-langfassung-3-0[3]

Die Deutsche Bischofskonferenz grĂŒndet sich auf das Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils (1965) Christus Dominus (Art. 38cite-ref-4[4]) und wurde im neuen kirchlichen Gesetzbuch von 1983 in den cann. 447–459 CICcite-ref-5[5] normiert.cite-ref-lehmann-vom-dienst-am-ganzen-6-0[6] Sie ist so keineswegs die Vertretung der deutschen BistĂŒmer gegenĂŒber dem Heiligen Stuhl, sondern eine Einrichtung des Heiligen Stuhls in einem bestimmten Land. (cc 449). Sie ist Mitglied im Rat der europĂ€ischen Bischofskonferenzen (CCEE) und in der Kommission der Bischofskonferenzen der EuropĂ€ischen Gemeinschaft (COMECE).

Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) ist RechtstrÀger der Deutschen Bischofskonferenz und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz.cite-ref-7[7]

Die Konferenz fungiert auch als Herausgeber der deutschsprachigen Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, also zum Beispiel von pÀpstlichen Enzykliken.

Die Organe der Deutschen Bischofskonferenz

Art. 3 des Konzilsdekrets Christus Dominus „legte die Organe der Bischofskonferenz fest: die Vollversammlung, der StĂ€ndige Rat, der Vorsitzende und die Bischöflichen Kommissionen ‚zur Bearbeitung von Fragen eines bestimmten Teilgebietes’. Das oberste Organ ist die Vollversammlung.“cite-ref-lehmann-vom-dienst-am-ganzen-6-1[6]

Die Vollversammlung

Oberstes Organ der Deutschen Bischofskonferenz ist die Vollversammlung der Mitglieder. Ihr gehören die Diözesanbischöfe, die Koadjutoren, die Diözesanadministratoren, die Weihbischöfe und die anderen Titularbischöfe mit besonderer Aufgabe an. Die Vorsteher der 24 anderen katholischen Kirchen eigenen Rechts sind beratende Mitglieder. Der Apostolische Nuntius kann bei Bedarf beratend oder beobachtend teilnehmen; er ist nicht stimmberechtigt. Zu den Aufgaben der Vollversammlung gehören unter anderem die Wahl des Vorsitzenden und der anderen FunktionstrĂ€ger sowie der Erlass von Lehraussagen und allgemeinen Dekreten. „Das Konzilsdekret ‚Christus Dominus‘ vom 28. Oktober 1965 [
] definierte in Art. 38, [
] dass die BeschlĂŒsse mit 2/3 der Stimmen der Stimmberechtigten gefasst werden und wie sie Rechtskraft erlangen (Nr. 4).“cite-ref-dbk-geschichte-langfassung-3-1[3]

Alle Mitglieder treffen sich zweimal im Jahr zu einer je viertĂ€gigen Vollversammlung. Die FrĂŒhjahrvollversammlung findet an wechselnden Orten, die Herbstvollversammlung stets im Priesterseminar Fulda statt.cite-ref-8[8]

Der Vollversammlung gehören 61 Mitglieder an.

Der StÀndige Rat

„Im ‚StĂ€ndigen Rat‘ ist jedes der 27 (Erz-)BistĂŒmer durch den Ortsordinarius (oder im Verhinderungsfall durch seinen Vertreter) mit Sitz und Stimme vertreten.“cite-ref-9[9]

Auf Empfehlung einer neunköpfigen Jury entscheidet der StĂ€ndige Rat ĂŒber die PreistrĂ€ger des seit 1979 jĂ€hrlich von der Deutschen Bischofskonferenz verliehenen Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises.

Der Vorsitzende

Der Vorsitzende, der ein Diözesanbischof sein muss, wird in geheimer Wahl mit zwei Drittel der Stimmen auf sechs Jahre gewĂ€hlt; eine Wiederwahl ist möglich. Er leitet die Vollversammlung und den StĂ€ndigen Rat und setzt die Tagesordnung unter BerĂŒcksichtigung der eingegangenen WĂŒnsche fest; die Gremien befinden zu Beginn ihrer Sitzung nochmals ĂŒber die Tagesordnung.cite-ref-lehmann-vom-dienst-am-ganzen-6-2[6] „Er vertritt die Bischofskonferenz nach außen“;cite-ref-dbk-geschichte-langfassung-3-2[3] dabei ist er an ihre BeschlĂŒsse gebunden.

„In der Mediengesellschaft wird der Vorsitzende nicht nur wegen der ergangenen BeschlĂŒsse angefragt, sondern muss zu vielen Ereignissen und Problemen des kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Lebens Stellung beziehen, fĂŒr das es sehr oft keine unmittelbaren Vorgaben durch BeschlĂŒsse der Bischofskonferenz gibt. Dies verstĂ€rkt die Verantwortung und die Stellung des Vorsitzenden vor allem in die Gesellschaft hinein, hat aber auch RĂŒckwirkungen fĂŒr seine Position in der Kirche und in der Bischofskonferenz. In diesem Sinne ist das Amt des Vorsitzenden allem Anschein entgegen relativ offen strukturiert und eher bescheiden ausgestattet, kann recht verschieden ausgefĂŒllt werden – und kann vielleicht gerade so eine stĂ€rkere Wirkung entfalten, als dies im Statut vorgezeichnet ist.“cite-ref-lehmann-vom-dienst-am-ganzen-6-3[6]

„Zum Aufgabenbereich des Vorsitzenden gehört nicht nur die Leitung der Gremien und die Vertretung nach außen, sondern die Verbindung der BistĂŒmer untereinander, zuerst im eigenen Land, schließlich aber auch im Sinne der Beziehungen zum Zentrum der Weltkirche in Rom, zu den Nachbarkirchen und in die ganze Weltkirche hinein.“cite-ref-lehmann-vom-dienst-am-ganzen-6-4[6]

Leiter des Kommissariates der Deutschen Bischöfe, dem VerbindungsbĂŒro zur Bundesregierung, ist seit dem Jahr 2000 PrĂ€lat Karl JĂŒsten.

Am 3. MĂ€rz 2020 wĂ€hlte die Bischofskonferenz den Limburger Bischof Georg BĂ€tzing zum neuen Vorsitzenden.cite-ref-10[10] Sein VorgĂ€nger, Reinhard Kardinal Marx, hatte im Februar 2020 erklĂ€rt, er werde nicht erneut fĂŒr dieses Amt kandidieren.cite-ref-11[11] Stellvertretender Vorsitzender ist seit dem 26. September 2023 der Fuldaer Bischof Michael Gerber in Nachfolge des emeritierten OsnabrĂŒcker Bischofs Franz-Josef Bode.cite-ref-12[12]

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Das Sekretariat der DBK mit Sitz in Bonn unterstĂŒtzt den Vorsitzenden und die Mitglieder der Bischofskonferenz bei ihren Aufgaben, es koordiniert die Arbeit der Bischöflichen Kommissionen und ist fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit der DBK verantwortlich. Es wird vom GeneralsekretĂ€r geleitet. Der Titel lautete bis 2021 „SekretĂ€r“.

Mit der Wahl der Theologin Beate Gilles durch die FrĂŒhjahrsvollversammlung der DBK am 23. Februar 2021 wurde die Bezeichnung ab Juli 2021 zu „GeneralsekretĂ€rin“ geĂ€ndert.cite-ref-13[13] Ihr AmtsvorgĂ€nger als SekretĂ€r der DBK war von 1996 bis 2021 Hans Langendörfer SJ.

Die Bischöflichen Kommissionen

ZusĂ€tzlich eingerichtete Bischöfliche Kommissionen bearbeiten Fragen bestimmter Teilgebiete des kirchlichen Lebens (Glaubenskommission, Ökumenekommission, Pastoralkommission, Liturgiekommission, Kommission fĂŒr gesellschaftliche und soziale Fragen u. a).cite-ref-14[14]

Glaubenskommission (I)

Die Aufgabe der Glaubenskommission umfasst grundlegende Fragen des Glaubens, etwa solche des Gottesbildes und der Sakramente, und ethische Fragen der Biologie und der Medizin, z. B. zu den Themen Sterbehilfe und Embryonenschutz.

Mitglieder:cite-ref-15[15]

‱ Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, Vorsitzender
‱ Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, stellvertretender Vorsitzender
‱ Helmut Dieser, Bischof von Aachen
‱ Karlheinz Diez, Weihbischof in Fulda
‱ Josef Graf, Weihbischof in Regensburg
‱ Reinhard Marx, Erzbischof von MĂŒnchen und Freising

Unterkommission Bioethik

Unterkommission der Glaubenskommission

Mitglieder:cite-ref-16[16]

‱ Josef Graf, Weihbischof in Regensburg

Ökumenekommission (II)

Die Ökumenekommission befasst sich mit ökumenischen Grundfragen. Darunter fallen u. a. Rechtfertigungslehre, AmtsverstĂ€ndnis, Kirchenbild und die Beziehungen zu nichtkatholischen Kirchen und Gemeinschaften. Grundfragen der Ökumene in theologischer Hinsicht und die Beziehungen zu den nicht-katholischen Kirchen in Deutschland sind Gegenstand der Kommissionsaufgabe. Ihr zugeordnet sind eine Unterkommission fĂŒr den Interreligiösen Dialog und eine Unterkommission fĂŒr die religiösen Beziehungen zum Judentum.

UnterstĂŒtzt wird die Kommission vom Johann-Adam-Möhler-Institut fĂŒr Ökumenik In Paderborn.

Mitglieder:cite-ref-17[17]

‱ Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg, Vorsitzender
‱ Ulrich Neymeyr, Bischof von Erfurt, stellvertretender Vorsitzender
‱ Peter Birkhofer, Weihbischof in Freiburg
‱ Horst Eberlein, Weihbischof in Hamburg
‱ Thomas Löhr, Weihbischof in Limburg
‱ Bertram Meier, Bischof von Augsburg
‱ Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer

Unterkommission fĂŒr die religiösen Beziehungen zum Judentum

Unterkommission der Ökumenekommission

Mitglieder:cite-ref-18[18]

‱ Ulrich Neymeyr, Bischof von Erfurt, Vorsitzender
‱ Jörg Michael Peters, Weihbischof in Trier
‱ Rolf SteinhĂ€user, Weihbischof in Köln

Pastoralkommission (III)

Die Pastoralkommission beobachtet die Gemeindepastoral, StrukturverĂ€nderungen der Pastoral und der Seelsorgebereiche, und analysiert verkĂŒndigungsbezogene Entwicklungen im Internet und weiteren gesellschaftlichen Bereichen. UnterstĂŒtzt wird die Pastoralkommission von der Katholischen Arbeitsstelle fĂŒr missionarische Pastoral in Erfurt.

Mitglieder:cite-ref-19[19]

‱ Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz, Vorsitzender
‱ MatthĂ€us Karrer, Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart, stellvertretender Vorsitzender
‱ Wolfgang Bischof, Weihbischof in MĂŒnchen und Freising
‱ Helmut Dieser, Bischof von Aachen
‱ Reinhard Hauke, Weihbischof in Erfurt
‱ Josef Holtkotte, Weihbischof in Paderborn
‱ Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz
‱ Rolf Lohmann, Weihbischof in MĂŒnster
‱ Ludger Schepers, Weihbischof in Essen
‱ Rolf SteinhĂ€user, Weihbischof in Köln
‱ Christian WĂŒrtz, Weihbischof in Freiburg

Unterkommission Frauen in Kirche und Gesellschaft

Unterkommission der Pastoralkommission

Mitglieder:cite-ref-20[20]

‱ Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz, Vorsitzender
‱ Wolfgang Bischof, Weihbischof in MĂŒnchen und Freising
‱ Ludger Schepers, Weihbischof in Essen

Kommission fĂŒr Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste (IV)

Die Kommission beschÀftigt sich mit Fragen der Berufungspastoral und Umschreibung kirchlicher Dienste.

Mitglieder:cite-ref-21[21] Vorsitzender

‱ Michael Gerber, Bischof von Fulda, Vorsitzender
‱ Gerhard Schneider, Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart, stellvertretender Vorsitzender
‱ Robert Brahm, Weihbischof in Trier
‱ Josef Graf, Weihbischof in Regensburg
‱ Christoph Hegge, Weihbischof in MĂŒnster
‱ Rupert Graf zu Stolberg, Weihbischof in MĂŒnchen und Freising
‱ Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen

Liturgiekommission (V)

Die Liturgiekommission berĂ€t ĂŒber alle Fragen der Liturgie der Kirche. Sie wird unterstĂŒtzt vom Deutschen Liturgischen Institut in Trier.

Mitglieder:cite-ref-22[22]

‱ Stephan Ackermann, Bischof von Trier, Vorsitzender
‱ Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer, stellvertretender Vorsitzender
‱ Otto Georgens, Weihbischof in Speyer
‱ Reinhard Pappenberger, Weihbischof in Regensburg
‱ Jörg Michael Peters, Weihbischof in Trier

Kommission fĂŒr gesellschaftliche und soziale Fragen (VI)

Diese Kommission erarbeitete u. a. Papiere zum VerhÀltnis der katholischen Kirche zur Arbeitswelt.

Mitglieder:cite-ref-23[23]

‱ Heiner Wilmer, Bischof von Hildesheim, Vorsitzender
‱ Anton Losinger, Weihbischof in Augsburg, stellvertretender Vorsitzender
‱ Matthias Heinrich, Weihbischof in Berlin
‱ Josef Holtkotte, Weihbischof in Paderborn
‱ Rolf Lohmann, Weihbischof in MĂŒnster
‱ Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen
‱ Gerhard Schneider, Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart

Kommission fĂŒr Erziehung und Schule (VII)

Mitglieder:cite-ref-24[24]

‱ Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen, Vorsitzendercite-ref-25[25]
‱ Thomas Maria Renz, Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart, stellvertretender Vorsitzender
‱ Heinz-GĂŒnter Bongartz, Weihbischof in Hildesheim
‱ Karl Borsch, Weihbischof in Aachen
‱ Wilfried Theising, Weihbischof in MĂŒnster
‱ Florian Wörner, Weihbischof in Augsburg

Kommission fĂŒr Wissenschaft und Kultur (VIII)

Mitglieder:cite-ref-26[26]

‱ Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, Vorsitzender
‱ Christoph Hegge, Weihbischof in MĂŒnster, stellvertretender Vorsitzender
‱ Anton Losinger, Weihbischof in Augsburg
‱ Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg
‱ Paul Reder, Weihbischof in WĂŒrzburg

Publizistische Kommission (IX)

Die Publizistische Kommission befasst sich mit allen Fragen kirchlicher Medienarbeit. Auf Initiative der Kommission wurde an der KH Mainz die Clearingstelle Medienkompetenz der DBK eingerichtet.cite-ref-27[27]

Mitglieder:cite-ref-28[28]

‱ Reinhard Marx, Erzbischof von MĂŒnchen und Freising, Vorsitzender
‱ Ulrich Neymeyr, Bischof von Erfurt, stellvertretender Vorsitzender
‱ Robert Brahm, Weihbischof in Trier
‱ MatthĂ€us Karrer, Weihbischof in Rottenburg-Stuttgart

Kommission Weltkirche (X)

→

Hauptartikel

:

Kommission Weltkirche

Kommission fĂŒr Ehe und Familie (XI)

Mitglieder:cite-ref-29[29]

‱ Heiner Koch, Erzbischof von Berlin, Vorsitzender
‱ Wilfried Theising, Weihbischof in MĂŒnster, stellvertretender Vorsitzender
‱ Karl Borsch, Weihbischof in Aachen
‱ Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch fĂŒr die Ukraine
‱ Herwig Gössl, Erzbischof von Bamberg
‱ Stefan Oster SDB, Bischof von Passau

Jugendkommission (XII)

Die Jugendkommission wird unterstĂŒtzt von der Arbeitsstelle fĂŒr Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in DĂŒsseldorf.

Mitglieder:cite-ref-30[30]

‱ Johannes WĂŒbbe, Weihbischof in OsnabrĂŒck, Vorsitzender
‱ Stefan Oster, Bischof von Passau, stellvertretender Vorsitzender
‱ Udo Markus Bentz, Erzbischof von Paderborn
‱ Michael Gerber, Bischof von Fulda
‱ Reinhard Hauke, Weihbischof in Erfurt
‱ Christoph Hegge, Weihbischof in MĂŒnster
‱ Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof im Erzbistum Köln
‱ Florian Wörner, Weihbischof in Augsburg

Kommission fĂŒr caritative Fragen (XIII)

Die Kommission wird unterstĂŒtzt vom Generalsekretariat des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg.

Mitglieder:cite-ref-31[31]

‱ Stephan Burger, Erzbischof von Freiburg, Vorsitzender
‱ Herwig Gössl, Erzbischof von Bamberg, stellvertretender Vorsitzender
‱ Horst Eberlein, Weihbischof in Hamburg
‱ Franz Jung, Bischof von WĂŒrzburg
‱ Christian WĂŒrtz, Weihbischof in Freiburg

Migrationskommission (XIV)

Mitglieder:cite-ref-32[32]

‱ Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, Vorsitzender
‱ Dominicus Meier OSB, Bischof von OsnabrĂŒck, stellvertretender Vorsitzender
‱ Peter Birkhofer, Weihbischof in Freiburg
‱ Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch fĂŒr die Ukrainer
‱ Matthias Heinrich, Weihbischof in Berlin
‱ Matthias König, Weihbischof in Paderborn
‱ Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz
‱ Ansgar Puff, Weihbischof in Köln
‱ Rupert Graf zu Stolberg, Weihbischof in MĂŒnchen und Freising

Geschichte

Ein erstes Treffen deutscher katholischer Bischöfe war die WĂŒrzburger Bischofskonferenz von 1848 unter der Leitung des Kölner Erzbischofs Johannes Kardinal von Geissel.cite-ref-33[33]

Fuldaer Bischofskonferenz

1867 entstand die nach ihrem Tagungsort benannte Fuldaer Bischofskonferenz als dauerhafte Einrichtung und als freier Zusammenschluss zum Meinungsaustausch ohne einen Anspruch auf konkrete Befugnisse. Erster Vorsitzender war der Kölner Erzbischof Paulus Kardinal Melchers.

Angesichts des Kulturkampfes in Preußen, zumal der Maigesetze von 1873, beschlossen die preußischen Bischöfe, „sich in ungeteilter Einigkeit des Handelns und Leidens diesen Gesetzen gegenĂŒber zu verhalten. 
 Alle leisteten sich gegenseitig das Versprechen, in dieser Einigkeit unbeirrt zu verharren.“cite-ref-34[34] Damit erhielten die Absprachen in der Bischofskonferenz eine ganz neue Verbindlichkeit; deren BeschlĂŒsse waren fortan fĂŒr die einzelnen Bischöfe zumindest moralisch verpflichtend.cite-ref-35[35]

Der bayerische Episkopat hingegen, der nicht in gleicher Weise einem Kulturkampf ausgesetzt war, sah keinen Grund, sich in solchem Maße zum gemeinsamen Handeln zu verpflichten. Deshalb nahmen die bayerischen Bischöfe ab 1873 nicht mehr an den Sitzungen teil, sondern schlossen sich zur Freisinger Bischofskonferenz unter der Leitung des Erzbischofs von MĂŒnchen-Freising zusammen. Erst unter dem Druck der politischen VerhĂ€ltnisse nahmen sie ab 1933 wieder an der Fuldaer Bischofskonferenz teil.

Nationalsozialismus

Die deutschen Bischöfe hatten sich wĂ€hrend der 1930er-Jahre und im Zweiten Weltkrieg lange darauf beschrĂ€nkt, lediglich durch Eingaben an die Reichsregierung gegen MissstĂ€nde zu protestieren, da es unter den Bischöfen einen lĂ€nger dauernden Konflikt und eine FĂŒhrungskrise sowie unterschiedliche Auffassungen ĂŒber das Vorgehen gab.cite-ref-36[36] Insgesamt galten die Klagen der katholischen Kirche stets der Verletzung katholischer Interessen, nicht dem System des Nationalsozialismus als solchem. Proteste der deutschen Bischöfe gegen Justizmorde an den Gegnern des Regimes, gegen die Verfolgung von Liberalen, Demokraten und Kommunisten fanden nicht statt. Ein Protest der Bischöfe gegen Hitlers Kriegspolitik blieb ebenso aus wie ein gemeinsames öffentliches Aufbegehren gegen die Judenverfolgung. Der Vorsitzende Kardinal Adolf Bertram (Breslau) konnte wegen seines Alters am Ende nicht mehr teilnehmen.

Erst im August 1943 entschlossen sich die Bischöfe, sich in einem gemeinsamen sog. Dekalog-Hirtenbrief mit dem Titel „Zehn Gebote als Lebensgesetz der Völker“ öffentlich zu Ă€ußern, und erklĂ€rten am 12. September 1943: „Tötung ist in sich schlecht, auch wenn sie angeblich im Interesse des Gemeinwohls verĂŒbt wurde: An schuld- und wehrlosen Geistesschwachen und -kranken, an unheilbar Siechen und tödlich Verletzten, an erblich Belasteten und lebensuntĂŒchtigen Neugeborenen, an unschuldigen Geiseln und entwaffneten Kriegs- oder Strafgefangenen, an Menschen fremder Rassen und Abstammung.“cite-ref-37[37]

Siebzehnmal trafen sich die rheinisch-westfĂ€lischen Bischöfe aus den Kirchenprovinzen Köln und Paderborn in der Zeit von 1935 bis 1943 im Marienwallfahrtsort Kevelaer zum sogenannten Kevelaerer Bischofskonveniat. Die Vorliebe fĂŒr Kevelaer als Tagungsort lag beim MĂŒnsteraner Bischof Clemens August von Galen. Außerdem bot das Priesterhaus in Nachbarschaft der Marienbasilika eine ausreichend große TagungsstĂ€tte fĂŒr die Teilnehmer. Den Vorsitz hatte Kardinal Josef Frings. Nach dem NS-Regime wurde die Einrichtung eines Bischofskonveniats in Kevelaer zunĂ€chst wieder am 5. Juni 1950 aufgegriffen.cite-ref-38[38]

Nachkriegszeit

Nach Kriegsende legten auf Initiative von elf nordwestdeutschen Bischöfen die deutschen Bischöfe am 23. August 1945 in Fulda ein Schuldbekenntnis ab und erklĂ€rten: „Viele Deutsche, auch aus unseren Reihen, haben sich von den falschen Lehren des Nationalsozialismus betören lassen.“ Sie seien den Verbrechen gegenĂŒber gleichgĂŒltig geblieben und hĂ€tte ihnen sogar Vorschub geleistet. „Viele sind selber Verbrecher geworden.“

In den folgenden Jahrzehnten Ă€ußerten sich die Bischöfe – so der Historiker Ulrich Helbach – nicht mehr selbstkritisch zu ihrer Rolle bzw. in der NS-Zeit.cite-ref-39[39] Erst 2020, in ihrem „Wort zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren“ vom 29. April 2020 mit dem Titel „Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“, nahmen die katholischen deutschen Bischöfe in einer gemeinsamen ErklĂ€rung wieder Stellung zum Verhalten ihrer VorgĂ€nger im Zweiten Weltkrieg, die als Schuldbekenntnis verstanden werden soll.cite-ref-40[40] Sie missbilligten, dass sowohl beim Kriegsausbruch 1939 als auch danach offener Protest der deutschen Bischöfe gegen den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg ausgeblieben sei, und bezeichneten das Verhalten ihrer VorgĂ€nger als „schwer verstĂ€ndlich, wenn nicht sogar falsch“. Weiter schrieben die Bischöfe 2020: „Auch gegen die ungeheuerlichen Verbrechen an den als ‚rassenfremd‘ diskriminierten und verfolgten Anderen, insbesondere den Juden, erhob sich in der Kirche in Deutschland kaum eine Stimme.“ Erst nach einem Anstoß durch Patientenmorde und „Klostersturm“ hĂ€tten einzelne Bischöfe offenen Widerspruch gewagt.cite-ref-41[41]

Seit dem Mauerbau 1961 konnten die ostdeutschen Bischöfe nicht mehr an den Vollversammlungen teilnehmen und grĂŒndeten als eigene Versammlungen die „Berliner Ordinarienkonferenz“, die sich 1976 in „Berliner Bischofskonferenz“ umbenannte und ausdrĂŒcklich betonte, nur den pastoralen Notwendigkeiten zu entspringen und keine Anerkennung der deutschen Teilung bedeute.

Am Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils richteten die polnischen Bischöfe am 18. November 1965 eine Botschaft an die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz, die angesichts zahlloser Toter und Vertriebener auf beiden Seiten in dem Satz gipfelte: „Wir vergeben und bitten um Vergebung.“ Die ErklĂ€rung stieß bei der kommunistischen Regierung der Volksrepublik Polen auf entschiedenen Widerspruch. Die deutschen Bischöfe antworteten am 5. Dezember 1965 sehr distanziert und fĂŒr die polnischen Bischöfe enttĂ€uschend, da man eine Aussage zur Oder-Neiße-Grenze erhofft hatte; in Deutschland befĂŒrchtete man, dass vor allem eine Aussage zur Anerkennung der deutsch-polnischen Grenze den GlĂ€ubigen, vor allem den Heimatvertriebenen, nur schwer zu vermitteln sei.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]

Deutsche Bischofskonferenz

WĂ€hrend des Zweiten Vatikanischen Konzils erhielt die Bischofskonferenz auch ihre kirchenrechtliche Grundlegung als Deutsche Bischofskonferenz: Im Dekret Christus Dominus (Nr. 37f) wurde sie kirchenrechtlich anerkannt und benannte sich nach den Richtlinien fĂŒr die Errichtung nationaler Bischofskonferenzen 1966 in „Deutsche Bischofskonferenz“ um. In der Folge nahmen neben den Diözesanbischöfen nun auch die Weihbischöfe an den Treffen teil, die jĂ€hrlich im Herbst in Fulda und im FrĂŒhjahr an wechselnden Orten stattfinden sollten.

Die Geschichte der Bischofskonferenz seit dem Zweiten Weltkrieg prĂ€gten entscheidend ihre langjĂ€hrigen Vorsitzenden Joseph Kardinal Frings (1945–1965), Julius Kardinal Döpfner (1965–1976), Joseph Kardinal Höffner (1976–1987) sowie Karl Kardinal Lehmann (1987–2008).

In den Jahren der deutschen Teilung förderte die Deutsche Bischofskonferenz im Rahmen der zwischen der DDR-Regierung und den Kirchen vereinbarten Kirchenbauprogramme in der DDR als KirchengeschĂ€ft C den Bau von Kirchen und kirchlichen GebĂ€uden in der DDR. Die Zahlungen wurden katholischerseits ĂŒber das Bonifatiuswerk abgewickelt, von 1966 bis 1988 flossen 310 Millionen D-Markcite-ref-44[44]cite-ref-45[45].

Zusammenschluss mit der Berliner Bischofskonferenz

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung schloss sich die Berliner Bischofskonferenz 1990 der Deutschen Bischofskonferenz an. Von 1987 bis 2008 fĂŒhrte der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann als Vorsitzender die Deutsche Bischofskonferenz. Er erklĂ€rte am 15. Januar 2008 aus gesundheitlichen GrĂŒnden seinen RĂŒcktritt.cite-ref-46[46] Am 12. Februar 2008 wĂ€hlten die Bischöfe in der FrĂŒhjahrsvollversammlung den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.cite-ref-47[47]

Wichtige Themen

Missbrauchsskandale

Vor dem Hintergrund der FĂ€lle von sexuellem Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland schloss die Deutsche Bischofskonferenz im Juni 2011 eine Vereinbarung mit dem Kriminologischen Institut Niedersachsen ĂŒber eine umfassende Kriminologische Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche Deutschlands. Am 8. Januar 2013 wurde bekannt, dass die Deutsche Bischofskonferenz wegen eines Vertrauensverlustes den Vertrag mit dem Institut gekĂŒndigt hat.cite-ref-48[48] Am 25. September 2018 veröffentlichte die Deutsche Bischofskonferenz die sogenannte MHG-Studie mit dem Titel Sexueller Missbrauch an MinderjĂ€hrigen durch katholische Priester, Diakone und mĂ€nnliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz, die von einem Konsortium verschiedener Einrichtungen erarbeitet wurde.cite-ref-49[49] Als Konsequenz aus der Studie richtete die Bischofskonferenz 2019 einen Betroffenenbeirat ein, um Missbrauchsopfern besser beizustehen.cite-ref-50[50]cite-ref-51[51]

Gleichstellung

Seit Mai 2019 kam es in Deutschland im sogenannten Kirchenstreik – auch als Aktion Maria 2.0 bezeichnet – zu zahlreichen Initiativen von im Kirchendienst aktiven Frauen, die eine generelle „Gleichstellung von MĂ€nnern und Frauen in der katholischen Kirche (fordern)“. Die drei Initiatorinnen des Lauchringer Kirchenstreiks ĂŒbergaben dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz rund 5000 Unterschriften.cite-ref-52[52] Eine Konsequenz der sich daran anschließenden Debatte war 2021 die erstmalige Wahl einer Frau zur GeneralsekretĂ€rin der DBK, was im Vorfeld von einflussreichen Persönlichkeiten gefordert worden warcite-ref-53[53].

Synodaler Weg

Siehe Hauptartikel Synodaler Weg

Abgrenzung gegen Rechtsextremismus

Auf der FrĂŒhjahrsvollversammlung im Februar 2024 grenzten sich die deutschen Bischöfe scharf von Rechtsextremismus ab, und zwar in ihrem Friedenswort „Friede diesem Haus“ (21. Februar 2024)cite-ref-54[54] und in der ErklĂ€rung „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ (22. Februar 2024). Darin heißt es, gegenwĂ€rtig stelle „der Rechtsextremismus die grĂ¶ĂŸte Bedrohung extremistischer Art fĂŒr unser Land und fĂŒr Europa dar“. Rechtspopulismus sei „der schillernde Rand des Rechtsextremismus, von dem er ideologisch aufgeladen“ werde; beide förderten „stereotype Ressentiments“ etwa gegen GeflĂŒchtete und Migranten, gegen Muslime und Juden. Völkischer Nationalismus, der „Volk“ als „Gemeinschaft der ethnisch und kulturell Gleichen oder Ähnlichen“ betrachte, so die Bischöfe, sei mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar, weil er auf Ab- und Ausgrenzung abziele und die gleiche WĂŒrde aller Menschen leugne oder relativiere. Die Bischöfe wiesen darauf hin, dass das Grundgesetz dagegen das Volk als „Demos“ verstehe, als „Gemeinschaft der Gleichberechtigten“. „Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern“ könnten somit fĂŒr Christen kein Ort ihrer politischen BetĂ€tigung sein; sie seien fĂŒr Christen auch nicht wĂ€hlbar und mit einem haupt- oder ehrenamtlichen Dienst in der Kirche unvereinbar. Dabei wurde die Partei Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) ausdrĂŒcklich und betont genannt.cite-ref-55[55]cite-ref-56[56]

ErklÀrung zum Gaza-Krieg

Bei der Herbstvollversammlung 2025 beschlossen die Bischöfe am 25. September 2025 in Fulda eine ErklĂ€rung mit dem Titel „Die Gewalt muss sofort enden! Friede fĂŒr Israel und PalĂ€stina!“, in der sie ein sofortiges Ende der Gewalt in Gaza fordern; gleichzeitig erinnern sie an den Hamas-Terror vom 7. Oktober 2023. Sie betonen: „Das Recht Israels auf Selbstverteidigung steht außer Frage. Aber es ist nicht schrankenlos, sondern unterliegt den limitierenden Vorgaben des Völkerrechts“ und fĂŒhren weiter aus: „Gemeinsam mit Papst Leo XIV. rufen wir zu einem sofortigen Ende der Gewalt im Heiligen Land auf. Wir fordern die umgehende Freilassung der israelischen Geiseln, die sich noch immer in der Gewalt der Hamas befinden. Zugleich fordern wir den ungehinderten Zugang zu wirksamer humanitĂ€rer Hilfe im Gazastreifen. Jede Verzögerung kostet Menschenleben. Kein politisches KalkĂŒl und kein militĂ€risches Interesse dĂŒrfen schwerer wiegen als das Recht auf Nahrung, Wasser, medizinische Versorgung und Sicherheit.“ NachdrĂŒcklich bekrĂ€ftigen die Bischöfe die Notwendigkeit einer politischen Lösung, die die elementaren Rechte und Interessen von Israelis und PalĂ€stinensern gleichermaßen achtet, und appellieren an die internationale Gemeinschaft, besonders auch an die deutsche Bundesregierung, sie mĂŒsse ihre Verantwortung wahrnehmen, Grundlagen einer gerechten Koexistenz schaffen, indem sie Bestrebungen stĂ€rken, die sich fĂŒr zwei Staaten im Heiligen Land einsetzen, die friedlich Seite an Seite leben.cite-ref-57[57] .

Vorsitzende

WĂŒrzburger Bischofskonferenz

‱ Johannes Kardinal von Geissel, Erzbischof von Köln (1848)

Fuldaer Bischofskonferenz

‱ Paulus Kardinal Melchers, Erzbischof von Köln (1867–1883)
‱ Philipp Kardinal Krementz, Erzbischof von Köln (1884–1896)
‱ Georg Kardinal von Kopp, FĂŒrstbischof von Breslau (1897–1913)
‱ Felix Kardinal von Hartmann, Erzbischof von Köln (1914–1919)
‱ Adolf Kardinal Bertram, FĂŒrsterzbischof von Breslau (1920–1945)
‱ Joseph Kardinal Frings, Erzbischof von Köln (1945–1965)

Deutsche Bischofskonferenz

‱ Julius Kardinal Döpfner, Erzbischof von MĂŒnchen und Freising (1965–1976)
‱ Joseph Kardinal Höffner, Erzbischof von Köln (1976–1987)
‱ Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz (1987–2008)
‱ Robert Zollitsch, Erzbischof des Erzbistums Freiburg und dort danach ab September 2013 Apostolischer Administrator (2008–2014)
‱ Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von MĂŒnchen und Freising (2014–2020)
‱ Georg BĂ€tzing, Bischof von Limburg (seit 2020)

Literatur

‱ Josef Homeyer: Die Deutsche Bischofskonferenz. In: GĂŒnter Gorschenek (Hrsg.): Katholiken und ihre Kirche in der Bundesrepublik Deutschland. Olzog, MĂŒnchen u. a. 1976, ISBN 3-7892-7105-5, S. 74–88 (Geschichte und Staat 200/202).
‱ Erwin Iserloh: Geschichte der Deutschen Bischofskonferenz. In: Wilhelm Mogge (Hrsg.): Ein „Kölner Ereignis“ im Jahre 1977. Predigten und Reden bei den Geburtstagsfeiern fĂŒr die KardinĂ€le Joseph Höffner und Josef Frings am 26. Dezember 1976 und am 23. Januar 1977. Gesellschaft fĂŒr Buchdruckerei, Neuss 1977, ISBN 3-88094-200-5, S. 31–50.
‱ Rudolf Lill: Die ersten deutschen Bischofskonferenzen. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1964.
‱ Hubert MĂŒller, Hermann Pottmeyer (Hrsg.): Die Bischofskonferenz. Theologischer und juridischer Status. Patmos-Verlag, DĂŒsseldorf 1989, ISBN 3-491-77774-7.
‱ Maria Anna Zumholz: Die Fuldaer Plenarkonferenz 1933–1945 im Spannungsfeld von Gesinnungsethik und Verantwortungsethik, von Seelsorge und Politik. In: Maria Anna Zumholz, Michael Hirschfeld (Hrsg.): Zwischen Seelsorge und Politik. Katholische Bischöfe in der NS-Zeit. Aschendorff, MĂŒnster 2017, ISBN 978-3-402-13228-9, S. 725–764.

Rundfunkberichte

‱ Gudrun Sailer und Hajo Goertz: Deutsche Bischofskonferenz – Bewahrer oder Reformer? In: Hintergrund. Deutschlandfunk, 5. MĂ€rz 2014, abgerufen am 26. September 2019.

Siehe auch
Weblinks

Commons

: Deutsche Bischofskonferenz

– Sammlung von Bildern

‱ Website der Deutschen Bischofskonferenz
‱ Internetportal katholisch.de

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ DBK: Vollversammlung. In: Website der DBK. Abgerufen am 26. Mai 2019.
cite-note-22. ↑ Wolfgang Weiß: Die katholische Kirche im 19. Jahrhundert. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt WĂŒrzburg. 4 BĂ€nde, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 430–449 und 1303, hier: S. 437.
cite-note-dbk-geschichte-langfassung-33. ↑ Manfred Kuhl: Geschichte der Deutschen Bischofskonferenz. Deutsche Bischofskonferenz, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-44. ↑ Dekret CHRISTUS DOMINUS ĂŒber die Hirtenaufgabe der Bischöfe. vatican.va, abgerufen am 27. MĂ€rz 2014.
cite-note-55. ↑ Codex des Kanonischen Rechtes. vatican.va, abgerufen am 27. MĂ€rz 2014.
cite-note-lehmann-vom-dienst-am-ganzen-66. ↑ Karl Kardinal Lehmann: Vom Dienst am Ganzen. (PDF; 161,56 kB) Rechenschaftsbericht. Deutsche Bischofskonferenz, 14. Februar 2008, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-77. ↑ Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD). Deutsche Bischofskonferenz, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-88. ↑ Brigitte Busold: Von Hirten und SteuermĂ€nnern – Bischofskonferenz in Fulda. In: Susanne Bohl u. a. (Hrsg.): Fulda. 50 SchĂ€tze und Besonderheiten. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2016, ISBN 978-3-7319-0425-0, S. 193–195, hier S. 194.
cite-note-99. ↑ Der StĂ€ndige Rat. Deutsche Bischofskonferenz, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-1010. ↑ doimradio.de: Der Neue kommt aus Limburg. Bischof BĂ€tzing aus Limburg neuer DBK-Vorsitzender, 3. MĂ€rz 2020.
cite-note-1111. ↑ FrĂŒhjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz: Wahl des Vorsitzenden. Deutsche Bischofskonferenz, 11. Februar 2020, abgerufen am 26. April 2023.
cite-note-1212. ↑ Gerber neuer stellvertretender Vorsitzender der Bischofskonferenz. Nachfolger fĂŒr Bischof Bode. In: katholisch.de. APG – Allgemeine gemeinnĂŒtzige Programmgesellschaft mbH, 26. September 2023, abgerufen am 26. September 2023.
cite-note-1313. ↑ Beate Gilles neue GeneralsekretĂ€rin der Deutschen Bischofskonferenz. In: katholisch.de. 23. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
cite-note-1414. ↑ Bischöfliche Kommissionen. Deutsche Bischofskonferenz, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-1515. ↑ Glaubenskommission. Deutsche Bischofskonferenz, 23. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-1616. ↑ Unterkommission Bioethik. Deutsche Bischofskonferenz, 23. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-1717. ↑ Ökumenekommission. Deutsche Bischofskonferenz, 21. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-1818. ↑ Unterkommission fĂŒr die religiösen Beziehungen zum Judentum. Deutsche Bischofskonferenz, 2. MĂ€rz 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-1919. ↑ Pastoralkommission. Deutsche Bischofskonferenz, 2. September 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2020. ↑ Unterkommission Frauen in Kirche und Gesellschaft. Deutsche Bischofskonferenz, 21. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2121. ↑ Kommission fĂŒr Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste. Deutsche Bischofskonferenz, 21. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2222. ↑ Liturgiekommission. Deutsche Bischofskonferenz, 21. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2323. ↑ Kommission fĂŒr gesellschaftliche und soziale Fragen. Deutsche Bischofskonferenz, 10. MĂ€rz 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2424. ↑ Kommission fĂŒr Erziehung und Schule. Deutsche Bischofskonferenz, 1. Oktober 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2525. ↑ BĂ€tzing: Streben mit Synodalem Weg keine „Nationalkirche“ an. In: katholisch.de. 2. MĂ€rz 2023, abgerufen am 2. MĂ€rz 2023.
cite-note-2626. ↑ Kommission fĂŒr Wissenschaft und Kultur. Deutsche Bischofskonferenz, 28. September 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2727. ↑ Das Team der Clearingstelle Medienkompetenz. Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der Katholischen Hochschule Mainz, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-2828. ↑ Publizistische Kommission. Deutsche Bischofskonferenz, 23. September 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-2929. ↑ Kommission fĂŒr Ehe und Familie. Deutsche Bischofskonferenz, 2. November 2021, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-3030. ↑ Kommission fĂŒr Ehe und Familie. Deutsche Bischofskonferenz, 29. September 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-3131. ↑ Kommission fĂŒr caritative Fragen. Deutsche Bischofskonferenz, 2. November 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-3232. ↑ Migrationskommission. Deutsche Bischofskonferenz, 10. MĂ€rz 2022, abgerufen am 12. Februar 2023.
cite-note-3333. ↑ Erwin Gatz: Die Bischöfe der deutschsprachigen LĂ€nder von 1785/1803 bis 1945. Bemerkungen zu einem biographischen Lexikon. In: Stimmen der Zeit, Bd. 202 (1984), S. 137–141, hier S. 137.
cite-note-3434. ↑ Erwin Gatz (Bearb.): Akten der Fuldaer Bischofskonferenz, Bd. 1: 1871–1887. Matthias-GrĂŒnewald-Verlag, Mainz 1977, ISBN 3-7867-0622-0, S. 277.
cite-note-3535. ↑ Erwin Gatz: Die Bischöfe der deutschsprachigen LĂ€nder von 1785/1803 bis 1945. Bemerkungen zu einem biographischen Lexikon. In: Stimmen der Zeit, Bd. 202 (1984), S. 137–141, hier S. 138.
cite-note-3636. ↑ Christoph Arens: Als Deutschlands Bischöfe die Nazimorde verurteilten. In: katholisch.de, 12. September 2018 online
cite-note-3737. ↑ Christoph Arens: Als Deutschlands Bischöfe die Nazimorde verurteilten. In: katholisch.de, 12. September 2018 online
cite-note-3838. ↑ Kevelaer und die Deutsche Bischofskonferenz. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. Juli 2021; abgerufen am 19. Juli 2021.
cite-note-3939. ↑ Christoph Arens: Ein historisches Schuldbekenntnis. In: katholisch.de, 23. August 2015 online.
cite-note-4040. ↑ Joachim Heinz: „Ein Schuldbekenntnis“. Bischöfe veröffentlichen ErklĂ€rung zum Zweiten Weltkrieg. domradio.de, 29. April 2020 online
cite-note-4141. ↑ dbk.de: Deutsche Bischöfe im Weltkrieg, 29. April 2020, S. 14 und 16.
cite-note-4242. ↑ Carsten Dippel: Briefwechsel polnischer und deutscher katholischer Bischöfe. In: deutschlandfunk.de, 18. November 2015. [1]
cite-note-4343. ↑ OME-Lexikon: Briefwechsel der polnischen und deutschen Bischöfe, abgerufen am 1. Mai 2020 [2]
cite-note-4444. ↑ Deutscher Bundestag, Drucksache 12/7600 (PDF, S. 298).
cite-note-4545. ↑ Verena SchĂ€dler: Katholischer Sakralbau in der SBZ und in der DDR. Schnell & Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2675-0, Kapitel 4: Staatliche Programme: Die 1970er und 1980er Jahre, S. 224 ff.
cite-note-4646. ↑ Karl Kardinal Lehmann gibt RĂŒcktritt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz zum 18. Februar bekannt. Deutsche Bischofskonferenz, 15. Januar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. September 2019; abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-4747. ↑ Erzbischof Robert Zollitsch neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Deutsche Bischofskonferenz, 12. Februar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. September 2019; abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-4848. ↑ RĂŒckschlag fĂŒr AufklĂ€rung des Missbrauchsskandals in der Kirche. In: Die Welt. 9. Januar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. September 2019; abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-4949. ↑ Harald Dreßing, Hans Joachim Salize, Dieter Dölling, Dieter Hermann, Andreas Kruse, Eric Schmitt, Britta Bannenberg, Andreas Hoell, Elke Voß, Alexandra Collong, Barbara Horten, Jörg Hinner: Sexueller Missbrauch an MinderjĂ€hrigen durch katholische Priester, Diakone und mĂ€nnliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz. (PDF; 4 MB) 24. September 2018, abgerufen am 25. September 2018.
cite-note-5050. ↑ Website des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz. Abruf am 6. Mai 2022.
cite-note-5151. ↑ D: Bischofskonferenz richtet Betroffenenbeirat ein. Vatican News, 18. Dezember 2019, Abruf am 25. MĂ€rz 2022 (deutsch).
cite-note-5252. ↑ Juliane Schlichter: Lauchringer Kirchenstreik: Kardinal Marx nimmt Unterschriften entgegen, in: SĂŒdkurier, 25. September 2019.
cite-note-5353. ↑ Joachim Frank: FĂŒr einen neuen DBK-SekretĂ€r mĂŒssen alle ihre Komfortzone verlassen. In: katholisch.de. 19. August 2020, abgerufen am 24. Februar 2021.
cite-note-5454. ↑ dbk.shop.de: Die deutschen Bischöfe Nr. 113 „Friede diesem Haus“ Friedenswort der deutschen Bischöfe, Nr. (153).
cite-note-5555. ↑ dbk.de: Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar, 22. Februar 2024.
cite-note-5656. ↑ Deutsche Bischöfe grenzen sich scharf von Rechtsextremismus ab. In: katholisch.de. 22. Februar 2024, abgerufen am 22. Februar 2024.
cite-note-5757. ↑ Deutsche Bischöfe veröffentlichen ErklĂ€rung zum Gaza-Krieg. In: katholisch.de. 25. September 2025, abgerufen am 25. September 2025. Text Die Gewalt muss sofort enden! Friede fĂŒr Israel und PalĂ€stina! ErklĂ€rung der deutschen Bischöfe zum Gazakrieg, 25. September 2025

50.72347.1096coordinatesKoordinaten: 50° 43â€Č 24,2″ N, 7° 6â€Č 34,6″ O